Woher weiß man, dass Jesus auferstanden ist?


Jesus wurde gekreuzigt und be­graben. Nur wenige Menschen trau­erten um ihn, viele waren froh, dass er "erledigt" war. Besonders die rö­mische Verwaltung Israels hatte Sorge, er könnte das jüdische Volk gegen den römischen Kaiser aufge­hetzt haben. Die Men­schen in der Umgebung Jesu waren vorwiegend Juden. Die meisten von ihnen konnten nicht glau­ben, dass Jesus Gottes Sohn ist. Sie hatten ge­hört, dass Jesus von sei­ner Auferstehung gespro­chen hatte. Um die zu verhindern, ließen sie Wachen vor Jesu Grab aufstellen. Wir Christen glauben, dass diese Wa­chen die Auferstehung Jesu nicht verhindern konnten. Die Bibel er­zählt, dass am Ostermorgen drei Frauen ans Grab kamen, anschlie­ßend einige Jünger, und das Grab leer fanden. Ein Engel war dort, der sagte: "Jesus ist nicht mehr tot. Hier findet ihr ihn nicht. Er lebt!"

Noch heute streiten Theologin­nen und Theologen darüber, ob das Grab leer war, so, wie es die Bibel erzählt. Wichtiger aber als ein leeres Grab war für Jesu Jüngerinnen und Jünger etwas anderes: Sie haben den auferstandenen Jesus gesehen. Nach Ostern wird dieses Wort in der Bibel wichtig: "sehen". Maria von Magdala sieht Jesus im Garten. Zwei Jünger sehen ihn auf dem Weg nach Emmaus. Alle Jünger sehen ihn in dem Raum, in den sie sich nach Jesu Tod ängstlich ver­schanzt haben. Und sie sehen ihn am Ufer des Sees Genezareth, als sie nachts fischen. Das verkünden die Jüngerinnen und Jünger einan­der, außerdem den Menschen, die noch nicht an Jesus glaubten, und sie verkünden es auch uns heute: Wir haben Jesus gesehen! Er lebt!

Angela M. T. Reinders






Lösung Ausgabe Februar, März

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